Boulderkurs
Zwei Termine, 69 Euro. Kein Seil, keine Prüfung, kein Schein — hier geht es nur um Technik.
Für wen: alle, die schon ein paarmal gebouldert sind und merken, dass es nicht weitergeht. Der häufigste Satz im Kurs lautet: „Ich dachte immer, mir fehlt Kraft.“ Meistens fehlt sie nicht.
Der Kurs in Zahlen
à zwei Stunden
maximal
komplett
Worum es geht
Füße. Der häufigste Fehler ist, mit den Armen zu ziehen statt mit den Beinen zu stehen. Der erste Termin räumt damit auf.
Schwerpunkt. Wo dein Körper hängt, entscheidet, ob ein Zug geht oder nicht. Eindrehen, Außenkante, Heiße Hexe — klingt nach Fachchinesisch, ist nach zwanzig Minuten klar.
Lesen. Vor dem ersten Griff schon wissen, wo es hakt. Das spart mehr Kraft als jedes Training.
Am Ende gehst du Boulder, an denen du vorher gescheitert bist — nicht weil du stärker bist, sondern weil du sie anders angehst.
Häufige Fragen zum Boulderkurs
Wie gut muss ich sein?
Du solltest schon zwei-, dreimal gebouldert haben und ein paar Boulder im untersten Bereich geschafft haben.
Wer noch nie an der Wand war, nimmt besser erst die Schnupperstunde für 25 Euro.
Bekomme ich einen Nachweis?
Nein, und du brauchst keinen. Zum Bouldern verlangt niemand einen Schein, weil niemand gesichert wird.
Was du mitnimmst, sind Technik und ein paar Übungen fürs Weitermachen.
Lohnt sich das, wenn ich nur alle paar Wochen komme?
Gerade dann. Wer selten klettert, sammelt kaum Routine — und Technik ersetzt genau die.
Zwei Termine sind schnell verdaut, und die Übungen kannst du allein weitermachen.